Unsere Highlights

SSD Festplatten sind der Trend 2016. Nicht nur für den Einbau in den Rechner, auch als Externe Festplatte werden Solid State Drives immer interessanter und erschwinglicher.

Ob Sie Ihre gigantische Musiksammlung auslagern, die Foto-Bibliothek der letzten zehn Jahre sichern oder die persönliche Videothek weitergeben wollen. Oder Sie benötigen ein schnelles Laufwerk, um regelmäßige TimeMachine-Backups am Mac erstellen zu können, ohne dabei lange Wartezeiten in Kauf nehmen zu müssen. Externe SSD Festplatten sind ideal, um große Datenmengen in kürzester Zeit lesen und sichern zu können.

Wir haben auf Externe SSD Test eine Übersicht der besten mobilen SSD-Festplatten für jeden Verwendungszweck zusammengestellt und bieten einen optimalen Überblick, wie Sie Ihre Datenmengen am besten und schnellsten sichern und archivieren können.

SSD Festplatte Aufbau

Was ist der Unterschied zwischen einer SSD-Festplatte und einer herkömmlichen HDD?

Die beiden Festplattentypen SSD und HDD unterscheiden sich schon grundlegend im Aufbau und der Funktionsweise. Während HDD Festplatten noch in der Regel aus vielen Magnetplatten bestehen, die übereinander gelagert sind und mit einem beweglichen Arm - im Prinzip wie bei einem Plattenspieler - ausgelesen und beschrieben werden, sind die Solid State Drives - oder kurz SSDs - komplett ohne Mechanik ausgestattet. Das Schreiben und Lesen von Daten erfolgt auf Flash-Speicherblöcken vollkommen elektrisch. Man spricht dabei auch von Ladungsspeicherung.

Vorteile einer SSD-Festplatte

Geschwindigkeit: Der Datentransfer erfolgt mit einer viel schnelleren Übertragungsrate, weit über der, einer normalen Festplatte.

Lautstärke: Eine externe SSD ist komplett geräuschlos, da die Schreib- und Lesevorgänge nur durch elektrische Ladung erzeugt werden!

Energiebedarf: SSD Festplatten kommen ohne Motor aus. Das Laufwerk kann problemlos vom USB- oder Thunderbolt-Port und ohne zusätzliches Netzteil betrieben werden, so gering ist der Verbrauch.

Lebensdauer: Normale Festplatten sind wegen ihrer vielen beweglichen Teile anfälliger für Stöße und Erschütterungen. Eine SSD besteht lediglich aus verlöteten Speicher-Chips und einem Controller und kommt völlig ohne mechanische Bauteile aus.


Unser Testsieger
Samsung T1
Anschluss: USB 3.0
Lesegeschwindigkeit: 450 MB/s
Schreibgeschwindigkeit: 410 MB/s
Kapazitäten: 250 GB, 500 GB, 1 TB

Wichtig: Anschlussart beachten!

USB, USB 3.0, Thunderbolt, über welchen Anschluss sollte die externe SSD Festplatte eigentlich verfügen? Und worin machen sich die unterschiedlichen Standards bemerkbar? Hier gibt es die Erklärung.
Thunderbolt
Der Thunderbolt-Anschluss wurde 2011 von Apple vorgestellt und gehört bei neueren Macs zum Standard. Seit 2012 gibt es aber auch im Windows-Umfeld entsprechende Hardware. Die Übertragungsrate beträgt wahnsinnige 10 Gbit/s, beim ganz neuen Thunderbolt 2 sind es sogar 20 Gbit/s. Bedeutet, dass Datenübertragungen mit 1,2 GB/s bzw 2,4 GB/s möglich sind!
USB 3.0
Dieser Standard wurde 2008 eingeführt und ist mittlerweile bei den meisten Geräten verfügbar. Die Datenrate beträgt 4,8 Gbit/s, d.h. es sind theoretisch Datenübertragungen mit bis zu 500 MB/s möglich. USB 3.0 ist somit eine ideale Schnittstelle für externe SSD Festplatten. Dieser USB 3.0 Standard ist zum älteren 2.0 kompatibel, kann also auch an diesen Steckplätzen verwendet werden.
USB 2.0
Dieser Standard-Anschluss ist weit verbreitet und bei den meisten Peripheriegeräten wie z.B. externen Festplatten, Druckern oder Kartenlesegeräten vorhanden. Die Transferrate ist allerdings auf 480 Mbit/s beschränkt, so dass USB 2.0 mit einem Durchsatz von etwa 60 MB/s für externe SSD Festplatten zu langsam ist und den Geschwindigkeitsgewinn obsolet macht.